Ein Bericht von Gerhard Wischniewski, Photos Günter Metz
Erneut betreute der Film- und Videokreis Leverkusen das Landesfilmfestival, das auch in diesem Jahr im Kommunalen Kino im Forum Leverkusen stattfand (vgl. Bericht 2009).
Das gute Gelingen war wiederum der aufwendigen Vorarbeit unseres Vorsitzenden, Wolfgang Roth, der inzwischen auch zum Regionalleiter gewählt wurde, und der technischen Vorbereitung unseres Webmasters, Gunnar Adams, zu verdanken. Unter der Leitung von Gunnar sorgten Arne Adolfs und Matthias Woditsch für eine reibungslose Vorführung von 38 zur Bewertung angemeldeten Kurzfilmen, die überwiegend ein hohes Niveau auswiesen.

Arne Adolphs und Matthias Woditsch
Die Vorstellungen waren auch diesmal - besonders am Sonntag – zahlreich besucht.

Besucher
Die Jury, die aus verschiedenen Teilen des Bundesgebiets angereist war, zeichnete 27 Filme aus, davon 14 mit einem dritten, 10 mit einem zweiten und 3 mit einem ersten Preis. 24 Filme wurden zu den Bundesfilmfestivals weitergemeldet.

Jury von links nach rechts: Dr. Günther Koepke, Odenthal (Juryleitung); Eva Schulmeyer, Waiblingen;
Dr. Bernd Schultze Willebrand, Bergisch Gladbach; Heinrich Zimmermann, Düsseldorf; Dr. Walter Baust, Oldenburg,
Ralf Kloda, Dortmund
Zum besten Film der Veranstaltung wurde der Spielfilm „Der Sternenfänger“ von Pascal Schröder (Club Kölner Filmer e.V. gekürt, der die tragische Liebesgeschichte eines jungen Paares schildert, aber auch die Probleme mit ihrem Familien aufgreift. Hervorragend waren neben der Gestaltung des Themas auch die schauspielerischen Leistungen und die - im Gegensatz zu vielen Filmen im Fernsehen – gute Verständlichkeit des gesprochenen Wortes, das nicht durch laute Musik übertönt wurde. Der Film erhielt daher auch den Wanderpreis des „BDFA Nordrhein-Westfalen e.V.“ sowie den Sonderpreis „Würfel“ mit BDFA-Urkunde für die beste Bildmontage.
Als weitere Sonderpreise wurden vergeben:
- ein Samplitude Music Studio 16 der Firma Magix für die beste Vertonung an
Walter Clemens vom Club Kölner Filmer für den Film „Hart aber fair“,
- ein Video Pro X2 der Firma Magix für den besten Filmschnitt an Andreas Kranz,
BDFA-Jahresmitglied, Köln mit dem Film „Black Stars Rising – ein afrikanisches
Sommermärchen“,
- ein Seilstativ der Firma wr media für den bewegtesten Film ebenfalls für „Black
Stars Rising ….“,
- ein Reisegutschein der Firma HEBBEL GmbH für eine Tagesfahrt nach Brüssel für
den besten Reisefilm an Theo Knour vom Club Kölner Filmer mit dem Film „Rad
Tour im Tal der Weser“,
- ein Gutschein für einen Haarschnitt der Firma Coiffeur Dick für die beste
schauspielerische Leistung an Ahjosh Elavumkal und Volkan Isbert vom Filmclub 86
Wipperfürth mit dem Film „Voodoo-Date“
- ein Einbeinstativ der Firma TopFoto für den besten Familienfilm an Wolfgang Juch
vom Film- und Videokreis Leverkusen mit dem Film „Weihnachtsplätzchen für Tante
Erika“
- eine BDFA-Urkunde sowie der Leitfaden „Filme sehen lernen“ für den besten
Filmaufbau an Jasper Techel, BDFA-Jahresmitglied, Köln mit dem Film „bibo- eine
Liebeserklärung“
Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft der Stadt Leverkusen. Der Oberbürgermeister, Herr Reinhard Buchhorn, hatte nicht nur ein Grußwort für unser Programmheft geschrieben. Er ließ es sich auch nicht nehmen, am Schluss der Veranstaltung persönliche Worte an die Teilnehmer zu richten und den Sonderpreis der Stadt Leverkusen für den besten Beitrag mit Lokalanbindung den Herren Brecht, Hülsebusch und Skorniewski vom Club Kölner Filmer mit dem Film „Ein Mahnmal für den Frieden“ eigenhändig zu überreichen.

Der Oberbürgermeister überreicht den Sonderpreis der Stadt Leverkusen
Von Mitgliedern im Film- und Video-Kreis Leverkusen bewarben sich diesmal 3 Filme um eine Bewertung. Davon erhielt der Film „Komm lass uns ….“ von Reza Forghani einen dritten Preis.
In dem Film geht der Autor seiner in spätem Lebensalter verwirklichten Lieblings-beschäftigung nach – dem Singen persischer Lieder. Hier greift ein ein Lied des persischen Lyrikers Hafiz auf, das er mit Naturbildern und Zeichnungen aus dem Buch „Diwan Hafiz“ unterlegt

Ebenfalls einen dritten Preis und den Sonderpreis für den besten Familienfilm (siehe oben) erhielt der Film „Weihnachtsplätzchen für Tante Erika“ von Wolfgang Juch, in dem zwei Kinder Weihnachtplätzchen backen und damit am Heiligen Abend die einsame Tante Erika überraschen.
Eine Teilnehmerurkunde erhielt der Film „Ein Dorf lebt Mittelalter“ von Erwin Brauer, der einen Abschnitt aus der Geschichte von Ebernburg (Nahe) anhand der Szenen eines örtlichen, mittelalterlichen Festes schildert

Über unseren Filmclub wurde außerdem der Film „Xcuse me“ vom BDFA-Jahresmitglied Heiko Jack eingereicht, der einen 2. Preis erhielt. In dem Film geht es um einen Studenten, der den Sinn des Lebens sucht, daran nahezu verzweifelt und ihn schließlich in der Musik findet. Die Idee basiert auf dem Lied „Xcuse me“, das dem Film unterlegt ist.

Eine vollständige Liste mit allen Ergebnissen des Landesfilmfestivals 2010 finden Sie auf der offiziellen Website der BDFA-Region Köln